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In Briefen berichtet Hyperion seinem deutschen Freund Bellarmin von seinem Leben in Griechenland. Im Mittelpunkt stehen zwei Themen: die Utopien einer neuen Gesellschaft (im Zusammenhang der Französischen Revolution und des griechischen Freiheitskampfes) und seine Liebe zur "schönen Seele", zu Diotima. Die Radikalität seiner Fragen und Einsichten, seine bittere Abrechnung mit Deutschland lösen immer wieder eine aktuelle Auseinandersetzung aus: ist es möglich, an den Verhältnissen etwas zu ändern? Lässt sich eine bessere Welt durch Erziehung am Einzelnen erreichen oder ist Gewalt als politisches Handeln erlaubt? Hölderlins Auseinandersetzung mit diesen Fragen prägt noch heute die deuschte Literatur.
"Mit seinem Hyperion hat mir Heinz Bennent vorgeführt, was es bedeutet, wenn eine Stimme verkörpert wird, wenn Dichtung ihren Körper findet."
Peter Härtling zum Auftritt von Heinz Bennent im Juni 2004 in Leipzig
| 1 CD |
83 min. |
ISBN: 978-3-936088-62-5 |
16.90 EUR
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